5 Produktivitäts-Booster für das Homeoffice

Gerade Remote Worker müssen besonders gut darin sein, sich selbst zu motivieren, aber manchmal gibt es einfach diese Tage, an denen es einem schwer fällt fokussiert zu arbeiten. Blockaden kommen manchmal unverhofft und obwohl diese Liste wirklich kurz ist, hat bestimmt jeder einmal täglich mit einem dieser Produktivitäts-Killer zu tun.

Essen

 Foto von Nielsen Ramon auf Unsplash

Eigentlich ist es so einfach: Iss nicht während du arbeitest. Damit sind all diejenigen gemeint, die regelmäßig am Schreibtisch Mittagessen oder Snacken und dabei die Tastatur vollkleckern oder krümeln. In Wahrheit spart das Essen am Computer keine Zeit, sondern kostet sie. Der Körper nimmt nicht wirklich wahr, was er isst und wann er genug hat. Das führt schnell zum Food-Koma.

Im Endeffekt reicht es schon sich 15 oder 20 Minuten für das Frühstück oder Mittagessen zu nehmen. Wenn man sich bewusst auf das Essen konzentriert, kann der Körper die Nahrung richtig registrieren. Dadurch wird die Verdauung und das allgemeine Energielevel verbessert. Das verhindert, dass man zu viel isst und zwischen den Mahlzeiten nascht. Außerdem ist diese kleine Pause auch für das Gehirn wichtig, um danach erfrischt wieder in die Arbeit zu starten.

Die Stunde Mittag mit den Kollegen ist dagegen für die Produktivität oft nicht hilfreich. Die Pause ist zu lang und da man sich beim Mittagessen viel unterhält, konzentriert man sich wieder nicht richtig auf das Essen. Im indischen Yoga und der Ayurveda (traditionelle Medizin) Lehre wird empfohlen, Mahlzeiten in ruhiger Atmosphäre, idealerweise sogar in Stille, zu sich zu nehmen.

Musik

Foto von bruce mars auf Unsplash

Das Hören von Musik bei der Arbeit kann anregend sein aber auch ablenken. Die Forscher der Cornell University haben herausgefunden, dass Musik nur dann Produktivität fördert, wenn sie der zur gestellten Aufgabe passt. Sie kann unter den richtigen Umständen sogar Teamwork fördern.

Wenn man viel allein am Computer arbeitet, dient Musik oft als erstes Entertainment. Zusätzlich arbeitet man als Remote Worker immer wieder in einer lauten Umgebung, wie zum Beispiel in einem Café oder überfülltem Coworking Space. Dann ist Musik hilfreich um Hintergrundgeräusche auszublenden.

Von Online Radios bis Spotify Playlisten gibt es mittlerweile wirklich viele Möglichkeiten immer neue Musik zu hören. Ideal sind natürlich eigene Produktivitäts-Playlisten mit angenehmer, aber nicht zu aufdringlicher Musik.  Doch diese werden nach einer Weile repetitiv und auch Spotify-Radio kommt manchmal an seine Grenzen.

Tolle Alternativen sind Focus@will und Brain.fm. Beide bieten wissenschaftlich entwickelte Musik, die Produktivität gezielt unterstützt. Statt einzelner Songs wird hier eine sich langsam verändernde Geräuschkulisse geschaffen, die auch “Brainwave Music” genannt wird. Diese wirkt sich tatsächlich auf die Gehirnwellen und damit unseren Fokus aus. Auf Youtube und Soundcloud gibt es auch immer mehr “Brainwave Music”, aber der Vorteil von Focus@will und brain.fm ist der maßgeschneiderte Ansatz, der spezielle Tracks für unterschiedliche Aufgaben bereitstellt. Beide bieten kostenlose Testversionen an, kosten dann aber $9.95 bzw. $6.95 pro Monat.

Benachrichtigungen

Foto von Jamie Street auf Unsplash

Push-Benachrichtigungen unterbrechen nicht nur unsere sozialen Interaktionen, sondern verhindern auch, dass wir einen Flow, also eine Phase mit hoher Konzentration und Produktivität erreichen. Wer kennt das nicht, man schreibt gerade eine wichtige Email und wird von einer anderen oder einer Whatsapp Nachricht unterbrochen. Jede Unterbrechung lässt uns wieder an den Anfang der Fokus Phase zurückfallen.

Um wirklich eine Aufgabe fokussiert zu erledigen, deaktiviert man am besten Benachrichtigungen für E-Mails und andere Pop-ups auf dem Desktop und Push Nachrichten auf dem Smartphone. Diese haben in den letzten Jahren massiv überhand genommen, sodass Wichtiges und Unwichtiges eine Flut an Benachrichtigungen erzeugt.

Für Emails sind Programme wie Mailbutler hilfreich, die Emails bis zu einem festgelegten Zeitpunkt “festhalten” und erst dann ins Postfach schieben. Vor allem nachdem man morgens massenhaft E-Mails verschickt hat, um sich den Rest des Tages auf andere Dinge zu konzentrieren, kann es sehr ablenken, wenn Antworten über den Tag verteilt zurückkommen.

Trotzdem kann man auch Absender festlegen, die direkt im Postfach landen. So kann man sicherstellen, dass Benachrichtigungen nur von wirklich wichtigen Personen kommen.

Weitere Produktivitäts-Killer sind verschiedene Newsfeeds. Nur zu schnell klickt man auf Apps wie Facebook oder Instagram, nur um 10 Minuten später zu registrieren, dass man gerade stumpfsinnig nach unten scrollt. Leider können diejenigen, die mit Social Media arbeiten, es nicht vermeiden auf Facebook, Twitter oder Instagram zu sein. Dabei hilft Newsfeed-Eradicator für Facebook. Es ist ein sinnvolles Chrome Plugin für alle Social Media Junkies mit geringer Selbstkontrolle.

Belohnungen

Foto von Markus Spiske auf Unsplash

Meistens folgen auf einen erledigten Task nur viele weitere auf einer langen To Do Liste. Um die eigene Motivation und damit die Produktivität zu steigern, kann es helfen, sich selbst für einen geschafften Block Arbeit zu belohnen. Natürlich erfordert das einiges an Selbstdisziplin, aber so wird man schneller fertig, weil man etwas geschafft hat auf das man sich freuen kann.

Mit der, immer weiter um sich greifenden Social Media Sucht, reichen ein paar Minuten auf Instagram oft schon als Belohnung. Wichtig ist es dabei, sich wirklich ein-und wieder auszuloggen. Andere Laster funktionieren ebenfalls als Belohnung:  Schokolade, eine Tasse Kaffee, eine Zigarette.

Energielevel

Foto von Max Bender auf Unsplash

Häufig merken wir gar nicht wie, wir uns eigentlich fühlen. Wir trinken automatisch Kaffee, ohne ihn wirklich zu brauchen. Dafür sollten wir eigentlich jede Stunde eine Art Check-in machen. Wie fühlst du dich? Müde, nicht fokussiert, stimuliert, glücklich, traurig? Tut etwas weh? Rücken, Kopf, Nacken usw.?

Dann kann man sich überlegen, wie man sich fünf Minuten Zeit nehmen kann, um sich besser zu fühlen. Müde? Mach ein Fenster auf oder gehe kurz spazieren. Frische Luft ist besser als Koffein. Verspannt? Ein paar Yogaübungen, oder ein kurzes Stretching dauern nicht lang, aber können schnell helfen. Nicht fokussiert? Rohe, qualitativ hochwertige Schokolade ist ein effektiver Ersatz für Kaffee. Sie liefert einen Energieschub, der weicher ist, aber länger anhält als der eines Espressos.

Der kurze Check-in wirkt wie ein Computer Neustart. Damit werden Kleinigkeiten gelöscht, die uns verlangsamen und unsere Stimmung belasten. Das erhöht automatisch unsere Produktivität wenn wir uns wieder auf die Arbeit konzentrieren.

Und wenn man gerade schon dabei ist, kann man die Zeit auch gleich nutzen um den eigentlichen Computer neu zu starten.

Bei acework sind wir Kämpfer für mehr Flexibilität und Freude bei der Arbeit. Wir sind immer gespannt, wie der Rest der Remote Work Community das schafft. Schreib uns deine Ideen und Best Practices, entweder in den Kommentaren oder direkt im Facebook Messenger.

 

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